Noch ein Blick ins Fotoalbum und Tschüss.

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Jetzt, mein liebes WordPress, sind wir an den Punkt gekommen, an dem ich mich von dir verabschiede. Meine 20 Posts sind geschrieben und ich hoffe es gibt irgendjemanden da draussen, der ab und zu darin gelesen hat und dann mit einem Lächeln oder einem nachdenklichen Blick das Fenster schloss.

Bevor auch ich das Fenster schliesse, möchte ich dir noch ein paar Schnappschüsse aus meiner Fotokiste zeigen, sozusagen als kreativer Rückblick. Dazu habe ich unten jeweils ein Lied hingeschrieben, welches zum Bild passen sollte.

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Mit einem letzten „Und Tschüss“,

Lotta.

(Ich radle dramatisch davon.)

Gedanken

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Auf der Suche nach Inspiration für einen weiteren Post sehe ich mich gerne auf den Blogs meiner lieben Klassenkameraden und Klassenkameradinnen um. Ich kann zwar nicht ihre Themen klauen, aber es bringt mich manchmal auf Ideen. Vorher habe ich auf Presils Bolg einen Post entdeckt, dessen Thema ich gerne aufgreiffen möchte. Es geht um Gedanken.

Ich frage mich sehr oft, was wäre, wenn jemand meine Gedanken lesen könnte. NEIN, darauf komme ich nicht wegen Twilight! Ich glaube auch nicht an Geister oder an Gedankenleser, aber manchmal überlege ich mir trotzdem, was wäre, wenn es das gäbe. Das kommt oft bei Gedanken vor, die nicht für die Ohren anderer Leute bestimmt sind. Dann schäme ich mich für meine Gedanken und probiere angestrengt, an etwas anderes zu denken. Man weiss ja nie!

Was andere denken, frage ich mich auch oft. Ich denke, bei jeder Person gibt es Gedanken, die nie eine andere Person erfahren wird. Das bezieht sich zum Beispiel auf die persönliche Meinung zu einer bestimmten Person, aber auch darauf, wie sich jemand etwas vorstellt. Wenn man einer Gruppe von Leuten ein Wort wie Ferien oder Liebe gibt, hat jeder ein bestimmtes Bild im Kopf, da bin ich mir sicher. Wie diese Bilder aussehen, wird nie jemand erfahren, denn genau so, wie sie im Kopf sind, wird sie nie jemand zeichnen können.

So viel ich mich erinnern kann, haben wir vor Kurzem in einer Deutschstunde darüber diskutiert, ob es besser ist zuerst das Buch zu lesen und sich dann die Verfilmung anzusehen oder umgekehrt. Ich bin eindeutig dafür, dass man zuerst den Film sieht. Wenn man nämlich ein Buch liest, baut man in seinem Kopf die Welt auf, wo das ganze seiner Meinung nach spielt. Sieht man sich später den Film an, ist es so, als zerstöre jemand diese Welt und der Film wird nie dem entsprechen, was man sich darunter vorgestellt hat.

Und Tschüss.

Konungariket Sverige

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Neben meiner grossen Liebe zu Grossbritannien habe ich mich auch in Schweden verliebt. Ich war vor ein paar Jahren dort in den Ferien, da hat alles angefangen. Wir lebten im Haus von alten Freunden meines Vaters, die verreist waren. Ihr Haus befindet sich in Sigtuna, einem oberschnuckligen Städtchen am Mälaren, dem drittgrössten See Schwedens. Es liegt nah bei Stockholm.

Ich finde Schweden wunderschön. Die typischen gelben und roten Holzhäuschen, die gemütliche Einrichtung sind toll und natürlich mag ich auch die schwedischen Bräuche. Zum Beispiel wird in Schweden an Weihnachten um den Weihnachtsbaum getanzt. Zu den Traditionen gehört auch das Essen. Mein liebstes typisch schwedisches Gericht sind Köttbullar mit Lingonsylt (auf Deutsch: Fleischbällchen mit Preiselbeerkompott). Das ist dort das typische Kindergericht. Auch bekannt sind die Prinsesstårta(Schwedentorte), Kanelbullar(Zimtschnecken) und Knäckebrot.

Eine bekannte Schwedin, die ich mit meiner Kindheit in Verbindung bringe, ist die Kinderbuchautorin Astrid Lindgren. Sie hat zum Beispiel die Geschichten über Pippi Langstrumpf, die Kinder aus Bullerbü, Madita & Pim, Lotta aus der Krachmacherstrasse, Michel aus Lönneberga und Ferien auf Saltkrokan geschrieben. Das sind meiner Meinung nach die schönsten Kindergeschichten überhaupt und ich werde sie später bestimmt auch meinen Kindern vorlesen.

Die Schweden sind auch musikalisch. Ganz oben auf der Liste steht natürlich die Popgruppe ABBA, mit deren Lieder ich sozusagen aufgewachsen bin. Dazu kommen The Hives, Caesars, Mando Diao, Millencolin, Roxette, Royal Republic, Europe & The Sounds.

Der Grossteil des Inhalts meines Kleiderschranks habe ich bei Hennes & Mauritz kurz H&M eingekauft und wie könnte es anders sein: H&M ist ein schwedisches Unternehmen. Genauso die IKEA, worauf die schwedischen Namen der Möbel aufmerksam machen.

Von Schwedens Hauptstadt Stockholm kann man nur schwärmen. Herr Awesome Pants wie auch mein Gitarrenlehrer, der selbst Schwede ist, sind absolute Stockholmfans. Auch ich finde Stockholm eine tolle Stadt. Es ist schon länger her, als ich da war, aber ich habe nur positive Erinnerungen daran. Das Spezielle an Stockholm ist, das Teile der Stadt auf kleinen Inseln liegen, die durch Brücken mit dem Festland verbunden sind.

Hier Bilder, die euch bestimmt von Schweden überzeugen werden:

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Und Tschüss.

Ein Hoch auf unseren Optimismus

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Mein Handywecker spielte um 5:30 morgens „Dancing In The Moonlight„, um mich zu wecken. Ich mag dieses Lied sehr, aber da es mich schon oft geweckt hat, nervt es mich langsam. Meine Mutter öffnete mit besorgten Blick meine Zimmertür und begrüsste mich mit den Worten: „Es windet.“ Was ich dachte, schreibe ich besser nicht hin, denn auch mein Mami liest ab und zu in meinem Blog. Geplant war, dass meine Freundin Kira, meine Schwester und ich um 6:53 am Bahnhof stehen würden, um in die Flumserberge zu fahren. Aber bis es soweit war, musste ich eine Menge Stress aushalten.  Auch in der Flumsi sollte es stark winden und schneien und da meine wie auch Kiras Eltern absolute Schönwetterfahrer sind, hielten sie es natürlich für unmöglich, uns bei diesem Wetter auf die Piste zu lassen. Ausserdem fiel meiner Schwester plötzlich ein, dass sie mit ihrer kompletten Skiausrüstung doch unmöglich umsteigen könne! Die Skifahrer haben schon ein hartes Leben in ihren klobigen, schweren Schuhen.

Nach einigem hin und her kam es so, dass wir trozdem pünktlich am Bahnhof standen, aber ohne meine Schwester. Schon beim Einsteigen in den Zug, als sich meine Handschuhe von der Jacke losrissen und fast aus dem Zug fielen, entkamen wir knapp dem ersten Unglück. Im Zug nach Unterterzen frühstückten wir und bemerkten, dass sich die beiden Männer im Abteil neben uns köstlich über unser Gespräch amüsierten. Kurz vor dem Ziel informierte uns der Reisezugbegleiter, dass die Gondeln zum Skigebiet wegen eines Sturms nicht liefen. So wurden wir und ganz viele andere Skifahrer und Snowboarder mit einem Extrabus nach Tannenboden chauffiert.

Die erste Stunde auf der Piste war nicht besonders spassig. Es windete zwar nicht so stark, aber es schneite so fest, dass wir kaum etwas sahen. Dazu kannten wir die Pisten nicht und mussten andauernd das Board abschnallen, weil wir nicht wussten, wann eine gerade Strecke kam und wir ziehen lassen mussten. Wir setzten uns also zu einem frühzeitigen Mittagesssen in ein Restaurant. Wer denkt, dass wir schlechte Laune hatten und absolut keine Lust auf Snowboarden an einem Tag wie diesem, hat sich getäuscht! Wir beide leben nämlich in der Welt des Optimismus. Wir waren überzeugt, dass das Wetter noch bessern würde und dass wir bestimmt eine snowboardgeeignete Piste finden würden.

Das Wetter änderte sich so, dass wir gute Sicht auf die Piste hatten. Allerdings schneite es immer wieder ein wenig, es war bewölkt und es kamen zwischendurch starke Windböhen. Wir waren aber zufrieden mit dem Wetter, denn einmal zeigte sich sogar schnell die Sonne. Das mit der snowboardgeeigneten Piste, war eine schwierigere Sache. Wir kamen nämlich, als wir zu einer anderen Piste fahren wollten, auf ein schmales Weglein, das ziemlich gerade verlief und einfach nicht enden wollte. So verbrachten wir einen Teil unseres Nachmittages mit Schneewandern. (Das ist bestimmt der Punkt, wo sich alle Skifahrer ins Fäustchen lachen, aber ich sage euch: Diese Strecke wäre auch mit Skis nicht angenehm gewesen!)

Schlussendlich fanden wir aber eine super Piste. Wir lachten, als wir von der Gondel her einen Skifahrer, beim Suchen seines zweiten Skis im Tiefschnee, beobachteten. Nicht bösartig – ihr wisst bestimmt, wie das Verhältnis zwischen Skifahrern und Snowboardern aussieht. Wir machen uns über sie lustig, wenn sie Probleme mit ihren Skis und Stöcken haben, während sie sich über unser unaufmerksames, schnelles Fahren auf der Piste beklagen und uns auslachen, wenn wir auf flachen Strecken nicht vorwärts kommen. Dieser „Steit“ wird wohl nie ein Ende haben.

Wir liessen es uns anschliessend mit Apfelstrudel und Vanillesauce gut gehen und setzten uns dann mit drei typischen Älplern in die Gondel talwärts. Müde lehnten wir unsere Köpfe an die Scheibe und lauschten dem Gespräch der Drei. Da klingelte das Handy des einen – Ländler. Als nach dem Akkordeoneinspiel der Gesang begann, musste ich mich zusammenreissen nicht loszulachen. Es war Kira, die verlor, als einer der Drei ihr einen Blick zuwarf. Sie lachte los, ich stimmte ein und auch die drei Älpler lachten mit.

Es war ein absolut gelungener Tag. Ich denke, Optimismus ist wohl das, was einem im Leben am meisten hilft. Ohne ihn wären wir wohl Zuhause geblieben oder hätten uns den Tag vom Wetter vermiesen lassen.

Und Tschüss.

Mein wunderbares Leben

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Das Tollste, was man im Leben erreichen kann, ist wohl, wunschlos glücklich zu sein. Etwas in der Art bin ich momentan. Ich lebe mein supertolles Leben, tausche mein Geld ohne schlechtes Gewissen gegen wunderbare Genüsse ein, verbringe viel Zeit mit meinen Liebsten und verschwende keine Zeit an die Langeweile.

Da ich im Moment in einer absolut oberkreativen Phase, wenn es um etwas unternehmen geht, bin, mache ich euch eine Liste. Eine Liste mit Dingen, die ich bald machen will und eine mit Dingen, die ich euch unbedingt weiterempfehlen will!

Dinge, die ich bald unternehmen will/werde:

Wieder einmal in den Zirkus gehen

Die Masoalahalle im Zürcher Zoo besuchen

Ins Chinesische AllYouCanEat Restaurant gehen

Einen „Spiliabend“ mit Freunden veranstalten

Tagesausflug auf die Skipiste

Tea time mit Scones

 

Dinge, die ich kürzlich unternommen habe und weiterempfehlen will:

Anstatt zu McDonalds an die Sushi Bar

Schlittschuhlaufen

Thermalbad (gemütlicher und vor allem wärmer als im Hallenbad)

Cappuccino & Kuchen in einem schnuckeligen Café

Sich wieder einmal die Zeit nehmen, ein Buch zu lesen

Selbst einen Schal stricken (keine Vorurteile bitte, das ist nicht nur was für Omas!)

Und Tschüss.

Sogar auf WordPress schneit es!

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Ich habe eigentlich absolut nichts gegen Regenwetter. Mich stört es meisst nicht, wenn ich draussen klatschnass werde, meine Haare nass und durcheinander werden und ich von einem Unterstand zum Nächsten rennen muss. Durch den Regen wird es drinnen umso gemütlicher und die Stimmung, die er draussen verursacht, gefällt mir auch. Ausserdem macht Regen schön! Auch wenn schon Dezember ist, gefällt mir der Regen und richtig Lust auf Schnee habe ich sowieso nicht.

Als ich am Samstagmorgen aufstand und den Regen betrachtete, änderte sich meine Meinung schlagartig. Nicht meine Meinung über den Regen, aber ich bekam echt Angst, dass es zu Weihnachten keinen Schnee mehr gibt. Weisses Weihnachten ist bei uns sowieso nur ein Wunschtraum, aber sonst hat es wenigstens vor Weihnachten schon einmal geschneit. Sogar auf WordPress schneit es schon. Was, wenn Weihnachten den ersten Schnee einholt? Woher sollen wir unsere Weihnachtsstimmung nehmen, wenn uns der liebe Petrus im Stich lässt? Ich habe in der Tat noch absolut Null Komma Null Prozent Weihnachtsstimmung.

Was, wenn es in Zukunft nie mehr Schnee hat um diese Zeit? Stichwort: Klimaerwärmung, die mir sowieso schon genug Angst macht. Kann es sein, dass die Pisten bald jedes Jahr so jämmerlich aussehen wie im letzten Winter? Haben wir in ein paar Jahren gar keinen richtigen Schnee mehr bei uns? Als ich klein war, konnten wir unseren Weihnachtsbaum mit dem Davoser Schlitten holen.

Wenn die Polkappen so stark schmelzen, dass immer mehr Land überschwemmt wird, haben wir dann irgendwann zu wenig Platz hier auf der Erde? Die Menschen werden ja immer mehr.

Bin ich überhaupt bereit, auf etwas zu verzichten, um den CO2-Gehalt in der Luft nicht weiter ansteigen zu lassen? Schliesslich will ich später auch Autofahren, auf eine Tour mit meinem zukünftigen VW-Bus will ich nicht verzichten und viel zu reisen habe ich auch vor. Ohne Flugzeug werde ich schlecht nach Alaska kommen. Da man als Einzelperson die globale Erwärmung sowieso nicht stoppen kann, warum sollte man sich überhaupt Mühe geben, Energie zu sparen?

Gebt Antwort, wenn ihr eine meiner Fragen beantworten könnt!

Und Tschüss.

Feliz Navidad

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Die Adventszeit ist wohl eine der allerschönsten Zeiten im Jahr. Es fällt (oft) der erste Schnee, man bäckt Mailänderli & Co., Weihnachtsbeleuchtung schmückt die Städte und Dörfer und jeden Tag darf ein Türchen des Adventskalenders geöffnet werden.

Die Bedeutung von Weihnachten verändert sich im Laufe des Alters. Als ich klein war hatte ich sicher 3 Adventskalender, ich schrieb eine lange Wunschliste und bekam jeden Abend von meiner Mutter oder meinem Vater Weihnachtsgeschichten vorgelesen. Mit meiner Grossmutter habe ich tausend verschiedene Sorten Kekse gebacken und meine Mutter bastelte mit meiner Schwester und mir Geschenke für die Verwandtschaft.

Jetzt lese ich den Jungs, die ich sitte, Weihnachtsgeschichten vor, ich schenke meiner Verwandtschaft keine angemalten Kleiderbügel mehr sondern gebrannte Mandeln und ich muss alle übrigen Geschenke selbst einkaufen gehen. Wenn ich Kekse haben will, muss ich selbst welche backen und statt Geschenken wie ein Einrad oder eine Puppe bekomme Geld, um mir selbst etwas zu kaufen. Weihnachten bedeutet für mich nicht mehr viele Geschenke, sondern ein gemütliches Beisammensein mit der Familie.

Welche Bedeutung hat Weihnachten für euch?

Pure Coolness

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Was denkt ihr darüber, wie ihr früher gewesen seid?

Das Erste was ich tue, ist, mich über meine damals ungezupften Augenbrauen aufzuregen. Dabei kommen Erinnerungen zu meinem ersten Zupfversuch hoch, die ich mit aller Kraft für immer aus meinem Kopf zu verdrängen versuche. Glücklicherweise befinden sich an keinem mir bekannten Ort Fotos dieser Zeit.

Als nächstes kommt das Victory-Zeichen, welches sich auf mindestens jedem zweiten Foto neben meinem Gesicht befindet. Meine Mutter hat mir tausendmal gesagt, dass ich mich dafür später einmal in Grund und Boden schämen werde, aber um auf sie zu hören, war ich zu cool. Ich werde also ein Grossteil unserer Familienfotos später nicht auf meinen Nachttisch stellen können. Und wisst ihr, was der Witz an dieser Geschichte ist? Meine Finger formen das Victory-Zeichen auch heute noch oft, aber meist in Begleitung schwerer Ironie (und  fast NIE auf Fotos).

Ich habe einen Fotoordner, genannt : „Ich“. Sein erster Name war wohl etwas wie: „_EgOpics_x3“, welcher später von einem schlichten „Egos“ abgelöst wurde. Dass die „x3“ Herzen und das Grossundkleinschreiben innerhalb eines Wortes absolut peinlich und pubertär sind, habe ich zum Glück ziemlich bald begriffen. Um zu begreiffen, dass auch das Vollpflastern des Computerspeicherplatzes mit sämtlichen „Egopics“ nicht cool ist, brauchte ich mehr Zeit. Auf meinem neuen Laptop sind keine der Fotos aus der richtig schlimmen Zeit, sagen wir so um 2008, vorhanden. Hier habe ich nur noch solche, dessen Anblick ich einigermassen ertrage. Versteht das nicht zweideutig, von mir gibt es kein Bild, wo ich Einblick in meine Herrlichkeit gewähre oder sogar solche, wo ich sie einfach verpixelte!

Wofür ich mich heute schäme, war damals (jedenfalls für meine Altersgenossen und Altersgenossinnen) total cool! Ich war zum Beispiel stolze Besitzerin von riesigen, klobigen, schwarzen Turnschuhen mit verschiedenen (farbigen!) Schnürsenkeln. Ich trug Arafat Tücher und später Bandanas um meinen Hals, kaufte den Inhalt meines kompletten Kleiderschrankes im Chicorée ein, hörte Bushido und Monrose, erstellte mir ein Profil auf der Internetplattform Netlog und war eine der ersten, die sich im Freibad mit Badeshorts (natürlich trug ich auch noch einen Bikini dazu) präsentierte.

Leider kann und will ich euch zu diesem Post keine Fotos zeigen, es ist zu eurem und meinem Besten.

Und Tschüss.

Ryan Benjamin Tedder

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Ryan Benjamin Tedder ist der Frontman der Band „One Republic“. Für mich ist er einer der besten Musiker unserer Zeit. Er schrieb/schreibt nämlich nicht nur die (genialen!) Songs von One Republic sondern hat zum Beispiel auch bei „Happy“ von Leona Lewis mitgeschrieben. Hier ein paar meiner liebsten Songs, wo er mitgewirkt hat, die ihr bestimmt kennt: Kelly Clarkson – Already Gone, Beyoncé Knowels – Halo, Leona Lewis – Bleeding Love, Colbie Caillat – Brighter Than The Sun, Natasha Bedingfield – Strip Me, Adele – Rumour Has It, und und und… Ich finde, man kann ihn in allen diesen Liedern vor allem im Rhythums wiedererkennen.

Ryan Tedder & Kelly Clarkson

Er spielt seit er drei Jahre alt ist Klavier. Gitarrespielen kann er auch und er hat eine tolle Stimme. Man merkt, dass Musik seine grosse Leidenschaft ist, womit er riesen Erfolg hat, auch wenn sie nicht dem entspricht, womit die meisten Künstler unserer Zeit Erfolg haben.

Ich finde ihn sehr symphatisch, denn er kommt überhaupt nicht abgehoben oder eingebildet rüber. Auf mich wirkt er, als sei er total sich selbst und liesse sich überhaupt nicht von anderen beeinflussen oder verstellen.

Und Tschüss.

Gitarristin Lotta

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Ich durfte meine erste Anläufe im Gitarrenspielen auf einer waschechten Fender machen. Das war vor rund zwei Jahren. Gestartet mit „Smoke On The Water„, über Rise Against und Foo Fighters gebe ich momentan mein Bestes bei „Here Comes The Sun“ von den Beatles.

Mein erster Gitarrenlehrer, der stolze Besitzer der wunderschönen schwarzen Fender Stratocaster mit verspiegeltem Schlagbrett, war einer meiner besten Freunde. Er hatte, als wir in der dritten Bezirkschule waren, kurz nach Schulschluss um 15 Uhr Gitarrenstunde. Da eine meiner Freundinnen und ich eines Tages länger in der Schule blieben und so auf ihn traffen, kam es zu meinen ersten Anläufen auf der E-Gitarre. Er zeigte mir „Smoke On The Water“, ein Klassiker, und ich gab die Gitarre für die nächsten eineinhalb Stunden nicht mehr aus der Hand.

Zuhause angekommen machte ich mich auf die Suche nach den Gitarren meines Vaters, wurde fündig und übte, übte und übte. Das ganze restliche Schuljahr blieben wir jeden Montag bis um 17 Uhr in der Schule und er lernte mir das Gitarrenspielen, was ich ihm nie vergessen werde. Er spielt übrigens sehr, sehr gut Gitarre und es haut mich jedes Mal, wenn ich ihn spielen höre, erneut vom Hocker!

In diesem Jahr hatte ich mich so ins Gitarrenspielen verliebt, dass ich beschloss, im Jahr darauf Gitarrenstunden zu nehmen. Ich bekam durch ein Gespräch mit der Musikschulchefin den selben Lehrer wie mein vorheriger „Lehrer“, worüber ich sehr froh bin. Nicht, dass die anderen Gitarrenlehrer an meiner alten Schule schlecht gewesen wären(ich kannte sie gar nicht), aber Silvio Latscha war/ist ein so unglaublich guter Gitarrist und Gitarrenlehrer, dass er die anderen garantiert mit links schlägt. An dieser Stelle schiebe ich eine kurze Werbesequenz für seine Band „Shane“ ein. Hier noch ein Auftritt. Nach jeder meiner fantastischen Gitarrenstunden kam ich total beeindruckt und glücklich zur Tür im Neubau raus. Das waren wohl die 25 Minuten meiner Woche, die am schnellsten vergingen. Der Höhepunkt jedes Songs war, wenn ich ihn endlich genug gut beherrschte und wir ihn zusammen mit der CD spielen konnten.

Ich liebe den Klang der Gitarre. Ich denke, ich könnte dem stundenlang zuhören und jeder, der irgendein Lied auf der Gitarre spielen kann, beeindruckt mich. Ich will damit nicht sagen, dass ich überhaupt nicht Gitarrenspielen kann, ich will damit zum Ausdruck bringen, wie sehr ich alles, was ich höre, das auf einer Gitarre gespielt wird, geniesse und schätze. Jeder sagt, dass er, wenn er auf seinem Instrument spielt, alles um sich herum vergessen kann und so ist es auch bei mir. Gleichzeitig ist die Gitarre aber auch eins der Dinge, das mich sehr oft unzufrieden macht, weil ich oft merke, dass ich wirklich nie nur annähernd an richtig gute Gitarristen herankomme und vielleicht auch nie an sie herankommen werde. Nach zwei Jahren Erfahrung kann ich aber auch nicht mehr verlangen.

Und Tschüss.